Arbeitskreis Verkehr Bremen Neustadt (AKVN)

- (Foto: Gertrud Schleising)
Der AKVN ist ein selbständiger, Stadtteil bezogener Arbeitskreis (AK). Aufgabe und Ziel ist es nicht nur die Verkehrspolitik des Stadtteilbeirats zu begleiten, sondern auch dem Arbeitskreis Verkehr des Landesverbandes zuzuarbeiten. Erste Priorität bleibt stets die Defizite des Fahrradverkehrs im Stadtteil festzustellen und dem zuständigen Bau- und Verkehrsausschuss, also dem Ortsamt, Lösungen anzubieten.
Der AKVN entstand in der Neustadt nicht wie üblich aus einer Initiative des ADFC. In anderen Städten, Kreisen, Orten etc. wurden mühsam Kontakte geknüpft und um die Unterstützung durch Behörden, Politik, Polizei gerungen, so war es hier genau umgekehrt. Das Ortsteilparlament (sprich der Stadtteilbeirat) und hier der Bau- und Verkehrsausschuss trat an den ADFC heran und bat um die fachliche Unterstützung in einem speziellen Unterausschuss: „Fahrradfahren in der Neustadt“.
„Die Bremer-Neustadt ist, wie in einer Bundesstatistik ausgewiesen, der Stadtteil mit der höchsten Fahrradfahrerdichte in Deutschland.“
Quelle: Wilhelm Hamburger, Ref.50, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Hier lebende aktive Mitglieder des ADFC stellen sich der Aufforderung. Selbst gestellte Aufgabe des AKVN ist das erfassen der neuralgischen Mängel-punkten, der problematischen LSA-Knoten, Öffentlichkeitsaktionen zum Radfahren in der Pappelstraße, Verbesserung des Fahrradparkens, bessere notwendige Radwege usw..
Die ADFC Mitglieder treffen sich auch nach Ende des o.a. Ausschusses weiter. Ungelöste problematische Sicherheitsmängel bestehen nach wie vor und müssen bearbeitet werden. Wichtig ist es dem AKVN in erster Linie auch, dass die guten Kontakte zur Politik, Polizei und zur Verwaltung zu erhalten.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete im Jahr 2010 die Erarbeitung des Schulwegplans für den Stadtteil Neustadt. Im Rahmen dieses Projektes wurde sehr eng mit den Schulen im Stadtteil zusammengearbeitet. Besonderer Dank den Sponsoren, u.a. auch dem Stadtteilbeirat. Vom ADFC hatte sich hier die Freiraumplanerin Birgit Klose besonders engagiert.
Kontakt: Gunter Mischner


