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23.02.2012 16:51 Alter: 83 days

Schön aber unbequem

Unbestritten schön ist es schon, das neue „alte“ Pflaster in der Richard-Wagner-Straße und haltbar ist es auch.


Foto: Andreas Wegmann-Klose

Der historische Kontext ist ebenfalls da. Doch welcher Hausbesitzer würde sein Haus heute mit dem Standard von vor 100 Jahren sanieren? Wäre gar nicht erlaubt.
Damals brauchte man Großpflaster, weil es den eisenbeschlagenen Rädern der Fuhrwerke standhalten musste. Für Fahrräder war es nicht gedacht. Es gibt  gute Beispiele, wie sich moderne Materialien mit geringem Rollwiderstand harmonisch mit historischer Bausubstanz vertragen. Aber hier haben Anwohner mit eigenem Geld und Zustimmung von Beirat und Baustaatsrat dafür gesorgt, dass  der eigentlich praktische Schleichweg für die Radfahrer zwischen Hollerallee und Concordiatunnel weiterhin ungewollt über die Wege der Fußgänger führt.


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