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30.10.2008 08:26 Alter: 12 yrs

MIT DEM RAD ZUR ARBEIT bundesweit erfolgreich


Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ hat in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. 147.000 168.500 Teilnehmer fuhren im Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 20. August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit. Damit konnten der ADFC und die Gesundheitskasse AOK die Bestmarke aus dem Vorjahr um 17.000 38.500 Teilnehmer steigern. Auch bei Firmen und in der Politik hat sich „Mit dem Rad zur Arbeit“ längst etabliert. Von der Großbank mit vielen Filialen bis zum Ein-Mann-Büro reichte das Teilnehmerfeld.

Bremen hatte mit 5.011 Teilnehmern in diesem Jahr als kleinstes Bundesland die meisten Teilnehmer pro Einwohner (mehr dazu im Beitrag vom 9. September 2008).

„Der Wettbewerb ist ein gutes Instrument, um die Aktion innerhalb der Firmen zu diskutieren. Teammitglieder machen andere Kollegen, Freunde und Familie auf ihre Seite und damit auch auf die Aktion aufmerksam“, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Karsten Hübener. Nicht nur wegen der steigenden Benzinpreise stiegen mehr Teilnehmer aufs Rad. „Mit dem Fahrrad lassen sich die alltäglichen Wege gesund, sauber und sparsam zurücklegen“, fasst die stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Heidi Wright den Dreifachnutzen des Fahrradfahrens – Klimaschutz, Kostenersparnis und Gesundheit – zusammen.

Die gesundheitlichen Vorteile des täglichen Radfahrens hat die Deutsche Sporthochschule Köln wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass erstaunlich wenige Befragte an Rückenproblemen, Übergewicht oder Herz/Kreislauferkrankungen litten. Dies könne bereits ein Indiz für den gesundheitsfördernden Effekt regelmäßigen Radfahrens sein, so ein Ergebnis. Und die Hälfte der 1.667 Befragten gab an, per Rad entspannter anzukommen, und ein Drittel sagte, sich seitdem fitter zu fühlen. Unter www.adfc.de finden sich alle Fragen, Zahlen und Fakten der Untersuchung.