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Schlechte Radwegverbindungen und Verkehrsführung

Radfahrende sind für ausfahrende PKW spät zu erkennen. Foto: © ADFC Bremerhaven

Parkhaus Columbusstrasse - immer dunkel und zu spät zu erkennen

Die Unterführung unter dem Columbus-Center ist schlecht ausgeleuchtet und der Radweg befindet sich direkt an der Ausfahrt des Parkhauses. Autofahrer*innnen die das Parkhaus verlassen, sehen Radfahrende viel zu spät, es kommt zu gefährlichen Situationen bishin zum Unfall. Der ADFC Bremerhaven verlangt hier eine Verlagerung oder zumindest eine deutliche Aufweitung des Fahrradstreifens, um die Sicherheit für den Radverkehr zu verbessern.

Foto: © ADFC Bremerhaven

Ampel an der Friedrich-Erbert-Straße um zwei Meter falsch positioniert

An dieser Stelle sollen Linksabbieger auf einem 80 cm breiten Radstreifen zuerst an der Abbiegungsstelle mit abgesenktem Bordstein vorbeifahren, dann die Ampelschaltung betätigen und wieder rückwärtsfahren. Für Fahrräder mit Anhänger ist das unmöglich. Eine eigene Linksabbiegespur ist nicht vorhanden, sodass sich Radler die gerausaus fahren wollen im Schritttempo durch wartende Linksabbieger und  Fußgänger schlängeln müssen. Eine gute Lösung wäre eine Linksabbiegerspur auf dem Bürgersteig und eine kurzstreckige geschützte Führung des Geradeaus-Radverkehrs auf der Straße und ein Vorsetzen der Ampelschaltung.

Foto: © ADFC Bremerhaven

Konkurrenz mit Fußgängern

Auf der Friedrich-Ebert-Straße gegenüber vom Bahnhof können weder Fußgänger, noch Radfahrende die linke Begrenzung des Radweges genau erkennen. Die dort installierte Ampel ist für den Radverkehr durch den zur Fahrbahn hin verschwengten Fahrradstreifen schlecht sichtbar. Fußgänger die vom Bahnhof kommend die Friedrich-Ebert-Straße bei grün queren, werden nur durch eine kleine, weiße Linie zum Anhalten vor dem Radweg aufgefordert. Eine Kollision zwischen Fuß- und Radverkehr ist vorprogrammiert. Der ADFC Bremerhaven wünscht sich hier eine klare Regelung.